Ehe wir uns versehen, geht es bergab hinunter ins Jagsttal. Jagst aufwärts - In diese Richtung wird unser Weg führen.

Knorrige Weiden säumen die Ufer der Jagst und auf den Wiesen kann man Graureiher im Gras stehen sehen. Mit etwas Glück, kann man das Werk eines Bibers entdecken. Der flachere Hang am Nordufer mit seinen Wiesen und Weiden liegt im Sonnenschein. Das Südufer ist von steilen, teilweise dicht bewaldeten Hängen gesäumt.

Immer wieder mal traben die Pferde an, um eine leichte Steigung zu nehmen. Am späten Vormittag passieren wir Heimhausen mit seinen gackernden Hühnern und anderem Federvieh und fahren weiter durch schmucke Dörfer mit blühenden Bauerngärten. Immer wieder ziehen alte Bauernhäuser mit verbogenen Balken und schiefen Dächern, mit kleinen Fenstern und mit alten Rosenstöcken an den Eingängen unsere Blicke auf sich. Doch auch so manches neue schmucke Haus weckt in uns den Wusch zu verweilen.

In Oberregenbach überqueren wir die sehenswerte alte Steinbrücke und sehen vor uns, hoch über der Jagst, das Schloss Langenburg, welches uns bis Bächlingen, wo Mensch und Tier in einem kleinen Landgasthof Unterkunft finden werden, immer wieder den Weg weisen wird.

In Bächlingen können unsere Mitfahrer sich vor dem Abendbrot bei einem kleinen Spaziergang die Füße vertreten, die restaurierte alte Holzbrücke begehen um einen Blick in den ehemaligen Eiskeller zu werfen oder die kleine Kirche mit ihrer berühmten Orgel ansehen. Das Abendbrot kann sich jeder nach Wunsch auf der Karte auswählen. Während das Essen in der Küche brutzelt ist die Gelegenheit bei einem guten Bier noch etwas auf dem Hof zu sitzen und den Tag Revue passieren zu lassen. Auf Wunsch können unsere Gäste auch in einem Hotel in Langenburg übernachten und dort ihren Abend gestalten.